So gelingt der perfekte Latte Macchiato

Köstlichen, vollmundigen Kaffeegenuss in Barista-Qualität gibt es nicht nur im Lieblingscafé – mit einigen Tipps und Tricks gelingt es Dir, beliebte Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato selbst zu meistern. In diesem Blogbeitrag findest Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie einige spannende Fakten zum Latte Macchiato!

Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit unseren Freunden von der Kaffeerösterei Rauwolf in Wien entstanden. Röstmeister und Gründer Michael weiß genau, worauf es beim perfekten Latte Macchiato ankommt, und gibt Dir deshalb einige Tipps & Tricks an die Hand.

Zuerst aber einige Fun Facts zum Latte Macchiato! Wenn Du direkt zur Anleitung springen möchtest, klicke hier.

Woher kommt der Latte Macchiato?

Wer zumindest ein paar wenige Worte Italienisch beherrscht, kann sich zusammenreimen, was mit „Latte Macchiato“ gemeint ist. Latte einerseits bedeutet Milch, während Macchiato mit fleckig oder befleckt übersetzt wird. Ins Deutsche lässt es sich also wortwörtlich als „fleckige Milch“ übersetzen. Hm, da bleiben wir doch lieber beim italienischen Original.

Laut Erzählungen geht die Entstehung des dreischichtigen Kaffeegetränks auf kaffeeliebende Kinder zurück. Da der hohe Koffeingehalt eines Espressos für diese zu stark und ungesund war, gab man ihnen stattdessen nur einen Schuss Kaffee, der mit viel Milch abgeschwächt wurde.

Heutzutage ist der Klassiker zum Glück nicht mehr als Kindergetränk bekannt, dafür aber umso beliebter unter Erwachsenen. Neben dem Geschmack macht auch die Optik der Kaffeespezialität etwas her – so kann zum Beispiel der Milchschaum mithilfe von Zimt oder Kakaopulver mit den unterschiedlichsten Mustern verziert werden. Selbst Selfies wurden schon auf den Latte Macchiato gedruckt.

Latte Macchiato vs. Caffè Latte – wo liegt der Unterschied?

Sicherlich hast Du Dich auch schon mal gefragt, wo der Unterschied zwischen dem Latte Macchiato und dem Caffè Latte liegt. Beim Letzteren handelt es sich um einen Single Shot Espresso mit einer ähnlichen Menge Milch wie beim Latte Macchiato. Allerdings wird diese nicht geschäumt. Es ist mehr oder weniger ein Cappuccino mit mehr Milch.

Verwechslungsgefahr herrscht ebenso beim Espresso Macchiato. Diesem wird aber viel weniger Milch hinzugegeben. Der Espresso Macchiato besteht aus einem Espresso mit einem Esslöffel aufgeschäumter Milch.

In dieser Grafik findest Du einen super Vergleich der verschiedenen Kaffeespezialitäten und wie sie sich genau voneinander unterschieden!

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten Latte Macchiato

Und schon kann es losgehen! Im Folgenden erklären wir Dir anhand von nur wenigen Schritten, wie Du zu einem Latte Macchiato mit den berühmten perfekt getrennten 3 Schichten kommst. Als Erstes ist es gut zu wissen, was Du für die Zubereitung alles brauchst. Dafür haben wir Dir eine übersichtliche Liste erstellt:

・ Espressomaschine mit Dampfdüse und eine kleine Kanne zum Aufschäumen (falls nicht vorhanden, tut es auch ein Milchschäumer)

・ Hohes, schmales Glas, das mindestens 250 ml fasst (der doppelwandige Glasbecher SEEV eignet sich dafür hervorragend)

・ 25-30 ml Espresso aus hochwertigen Kaffeebohnen

・ Ca. 200 ml Milch (natürlich kannst Du hier auch zu Deiner liebsten Milchalternative greifen)

Schritt 1: Milch aufschäumen

Zu einem schmackhaften Latte Macchiato gehört natürlich eine stabile Schaumkrone. Im ersten Schritt wird daher die Milch aufgeschäumt. Der Kaffee wird erst später zubereitet. Denn dieser sollte noch schön heiß sein, wenn die verschiedenen Bereiche zusammengemischt werden. Gib circa 200 ml Milch in die Kanne und schäume sie mithilfe der Dampfdüse – oder alternativ im Milchschäumer – auf. Welche Milch hier zum Einsatz kommt, ist völlig egal. Diverse Marken bieten mittlerweile auch Milchalternativen als sogenannte „Barista-Editionen“ an. Diese sollen besser schäumen.

Tipp: Milch mit einem hohen Fettgehalt (3,5% aufwärts) sorgt für cremigen Schaum und ist intensiver im Geschmack.

Schritt 2: Heiße Milch vom Milchschaum trennen

Als nächstes gilt es, die aufgeschäumte Milch in einen Teil heiße Milch und einen Teil Milchschaum zu teilen. Dabei macht das die Milch von ganz alleine. Fülle das Glas oder den Becher mit der Milch und lass sie circa 1 Minute lang stehen.

Tipp: Zum Erzielen einer besseren Schichtung hilft es zuerst einen Schluck kalte Milch hineinzugeben und den Milchschaum danach langsam über den Rand einzugießen.

Schritt 3: Espresso zubereiten

Nachdem die Milch vorbereitet wurde, darf auch der Kaffee zubereitet werden. Wähle für den klassischen Espresso eine möglichst intensive und aromatische Sorte. Achte zudem darauf, dass Du hochwertige Kaffeebohnen verwendest, die fair gehandelt und nachhaltig angebaut wurden. Das verleiht dem Ganzen einen extra guten Geschmack und lässt Dich ohne schlechtes Gewissen genießen.

Schritt 4: Espresso ins Glas gießen

Und schon sind wir beim letzten Schritt angelangt: Das Hinzufügen des Espresso. Wichtig ist hier, dass der Espresso unbedingt eine höhere Temperatur als die Milch haben muss. Nur dann weist der Espresso nämlich eine geringere Dichte als die Milch auf, wodurch er sich nicht mit der Milch vermischt, sondern förmlich auf ihr „schwimmen“ kann.

Tipp: Gieße den Espresso am besten am Rand des Glases und sehr langsam hinein. Auf diese Weise geht die Schaumkrone nicht kaputt. Wenn Du alles richtig gemacht hast, wirst Du mit einem perfekten Latte Macchiato für Deine Arbeit belohnt werden. Der Espresso sollte sich mit klaren Linien zwischen der heißen Milch und dem Milchschaum eingefunden haben.

Jetzt wird es Zeit für die Verkostung. BODDELS und Kaffeerösterei Rauwolf wünschen Dir viel Vergnügen und Genuss beim Ausprobieren!

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